Nichtvirale Genträgersysteme haben in der Forschungsgemeinschaft aufgrund ihrer im Vergleich zu viralen Vektoren besseren Sicherheitseigenschaften große Aufmerksamkeit erlangt. Bei der Arbeit mit Zelllinien wie HeLa-Zellen und HEK293-Zellen haben Forscher geringere immunogene Reaktionen und niedrigere Zytotoxizitätswerte beobachtet.
Zu den wichtigsten Sicherheitsvorteilen gehören:
- Minimales Risiko der Insertionsmutagenese
- Geringere Immunogenität in den Zielzellen
- Geringeres Potenzial für endogene Virusrekombination
- Bessere Kontrolle über die Größe der zu übertragenden Nutzlast
Jüngste Studien mit HEK293T-Zellen haben gezeigt, dass mit nichtviralen Verabreichungsmethoden hohe Transfektionseffizienzen erzielt werden können, wobei die Lebensfähigkeit der Zellen bei über 90 % liegt. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber früheren Generationen nichtviraler Vektoren dar und bringt ihre Leistung näher an die viraler Systeme heran, allerdings mit verbesserten Sicherheitsparametern.